U21 Spieler im Kinderhospitz
Bärenherz Wiesbaden

U-21-Fußballnationalspieler mit Trainer zu Besuch im Wiesbadener Hospiz Bärenherz

 

Von Stephan Neumann

WIESBADEN – Sie kamen als Bären mit ganz großen Herzen. Stefan Kuntz, der Trainer der deutschen U-21-Fußballnationalmannschaft, hatte seine Schützlinge Max Meyer, Thilo Kehrer (beide Schalke 04), Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern) und Nadiem Amiri (TSG Hoffenheim) zum Besuch im Erbenheimer Haus der Bärenherz Stiftung für schwerstkranke Kinder mitgebracht. Ein Termin abseits des sportlichen Trubels rund um das Länderspiel in der Brita-Arena, ein besonderer.

„Kein Haus der Traurigkeit, sondern des Lebens“

Möglich gemacht von dem aus Nordenstadt stammenden Berufsmusiker Uwe Vix, der 2016 in seiner Eigenschaft als leidenschaftlicher Fußballer und Botschafter beim Bundesverband Kinderhospiz ein Benefizspiel zwischen der Eintracht-Frankfurt-Traditionself und einem All-Star-Team organisiert hatte. Mit von der Partie war damals auch der ehemalige DFB-Mitarbeiter Walter Sitorius, dessen Kontakte letztlich den Ausschlag gaben für das Treffen in Erbenheim, auf das Lutz Hoppe aus dem Bärenherz-Vorstand die DFB-Delegation einstimmte: „Wir sind kein Haus der Traurigkeit, sondern des Lebens, in dem jede Minute zählt.“

Kuntz und seine Jungs, die Trikots als Präsente mitgebracht hatten, nahmen diesen Faden auf, kamen überaus sympathisch und authentisch rüber. Ruckzuck hatte der Bundestrainer, gerade zum zweiten Mal Opa geworden, die erst am 3. Februar geborene Annaerna sicher in seiner Armbeuge liegen, unterhielt sich lebhaft mit den aus dem Raum Büdingen stammenden Eltern Sandra und Jörg Piotrowski. Bekam mit, dass Anna Erna bereits eine Herzoperation hinter sich hat. Im allgemeinen Gewusel im großen Wohnraumbereich der Einrichtung entstand so für alle ein wunderbarer, bewegender Moment des unbeschwerten Miteinanders, zu dem die jungen Spieler maßgeblich beitrugen.

„Es ist einfach eine schöne Sache, wenn wir Fußballer auf diese Weise für glückliche Gesichter sorgen und mit kleinen Gesten etwas zurückgeben können“, sagte Max Meyer. Durchaus im Bewusstsein, sich an einem Ort des Abschieds zu befinden. „Das“, gestand Meyer bemerkenswert offen, „merkt man und es ist schon ein bisschen beklemmend“.

Stefan Kuntz strich einen anderen Aspekt heraus: „Bei einem solchen Besuch wird jedem von uns bewusst, wie gut es uns geht. Welche Privilegien wir haben.“

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